Depression ist Lösungsstrategie für komplexe Probleme
Einer wissenschaftlichen Studie zufolge sind Depression ein evolutionärer Vorteil. Den aktuellen Ergebnissen zufolge könnte sich Depression in der Entwicklungsgeschichte des Menschen als eine Lösungsstrategie für komplexe Probleme entwickelt haben, so die Vermutung. Depression haben nachweislich einen positiven Effekt auf die kognitiven Leistungen.
Quelle: Wissenschaftler um Bettina von Helversen;
Journal of Abnormal Psychology, 10.1037/a0023238
http://www.apa.org/pubs/journals/abn/index.aspx
Unklar bleibt bei dieser Untersuchung, ob es dennoch einen Unterschied zwischen kognitiven Entscheidungen und Bauchentscheidungen gibt.
Erfolgreich scheitern
Fehler passieren gerne häufchenweise. Kommt einer, gesellt sich ein weiterer hinzu. Manchmal führen diese vermeintlichen Fehler zum Scheitern von Projekten, Plänen, Vorhaben oder kleinen täglichen Handlungen. Doch wie gehen wir mit diesen Fehlern oder dem Scheitern um? Blicken wir doch einmal zurück nach vorn, um es einmal in Anlehnung an den berühmten hannoverschen Patchwork-Künstler Kurz Schwitters zu formulieren.
Oft lernen wir im Rückblick, dass Fehler und Scheitern für etwas gut waren, wir wussten zuvor nur nicht wofür. Viele Fehler ereignen sich zu zu spät, d.h. mit grösseren Schadensfolgen als mit einem früheren Ereignis verbunden gewesen wären. Im Scheitern liegen auch bereits oft Zeichen für eine erfolgreiche Wende oder die erfolgreichere Perspektive verborgen.
Es macht also Sinn, sich frühestmöglich mit dem Fehlerpotentialen proaktiv auseinanderzusetzen. Die im Scheitern liegenden Chancen können ebenso nur in geeignete Wertschöpfungsprozesse geführt werden, wenn wir offen und ohne Scheu damit umgehen. Erkennen Sie bereits den Wert Ihrer Fehlerpotentiale? Wie nutzen Sie das mögliche Scheitern Ihrer Projekte und Vorhaben?
Gerne zeige ich Ihnen konkret, wie Sie erfolgreich scheitern können. Werden Sie proaktiv und wandeln Sie Schadensrisiken in Erfolgsfaktoren.
[Studie] Mitsprache steigert Produktivität
Dass eine stärkere Einbeziehung der Mitarbeiter in betriebliche Entscheidungsprozesse die Motivation fördert, ist seit langem bekannt. Allerdings war der damit verbundene Produktivitätseffekt in der realen Arbeitswelt nur schwer messbar.
[Studie] Innovationsdruck erschöpft Manager
Aktuell vom Informationsdienst Wissenschaft "Innovation mit „Risiken und Nebenwirkungen“ – Jeder vierte Manager ist vital erschöpft"
Ich zitiere auszugsweise:
Innovation gilt als Lebenselixier für Unternehmen. Doch welche Auswirkungen haben Innovationen auf die Menschen, die sich für neue Produkte und Prozesse in den Unternehmen engagieren? Eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) Bochum e.V. an der Ruhr-Uni-Bochum in Kooperation mit den Kliniken Essen-Mitte belegt: 24% der befragten Führungskräfte zeigen Symptome von „Vitaler Erschöpfung“. Die Folgen für die Unternehmen können gravierend sein.
[Glossar] Effectuation
Der Effectuation-Ansatz beschreibt eine von (erfahrenen) Entrepreneuren eingesetzte Vorgehensweise zur Lösung von Problemen und zur Entscheidungsfindung. Bietet ein Entrepreneur a) neue Produkte in einem neuen Markt, oder b) ein neues Produkt in einem etablierten Markt, oder c) ein etabliertes Produkt in einem neuen Markt an, erhält er die Möglichkeit, den Markt zu gestalten bzw. zu steuern.







